Literaturcafé im Juni

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Die kanadische Autorin ist bekannt für ihre Anknüpfung an die angelsächsische Tradition der Short Story, die sie meisterlich beherrscht. Sie hat die Struktur von Kurzgeschichten revolutioniert. Die Geschichten, die sich durch sprachlichen Feinschliff auszeichnen, beginnen oft an einer unerwarteten Stelle, anschließend wird die Erzählung chronologisch rückwärts und vorwärts entwickelt. Ebenso ist Alice Munroe eine Meisterin der Ambivalenz: Komik und Tragik. Wie alle Geschichten der Autorin hat auch diese Erzählung eine unheimliche Unterströmung; sie spielt mit der Irritation der Zeitverschiebung und des Perspektivenwechsels und lockt den Leser mit Andeutungen und Aussparungen in das Reich dunkler Ahnungen. Immer sind es emotionale Verstrickungen, aus dem Lot geratene Gefühle, die die Autorin auf wunderbare Weise vor ihren Lesern entwirrt. Alice Munroe wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem 2009 mit dem Man Booker International Prize und 2013 mit dem Nobelpreis für Literatur. Der Striepensaal befindet sich am Striepenweg 40, direkt gegenüber der S-Bahn-Haltestelle Neuwiedenthal.

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    Über den Autor

    Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

    Andreas Scharnberg Redakteur