Alexander Gauland eröffnet AfD-Wahlkampf in Hamburg - Breiter bürgerlicher Protest erwartet

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Alexander Gauland (Foto: Wikipedia).

Alexander Gauland (Foto: Wikipedia). Die AFD wird vor allem wegen der offenen rechtspopulistischen Haltung einiger ihrer Repräsentanten angefeindet und gilt in weiten Teilen des bürgerlichen Lagers als unwählbar. Wenn am Sonntag, dem 13. August um 18 Uhr der Einlass der Besucher in die Friedrich-Ebert-Halle beginnt, will auch die Antifaschistische Aktion ihren Protest ausdrücken. "Wir sehen uns auf der Straße", heißt es auf einem Plakat, auf denen einige Vermummte zu sehen sind. Drohen uns in Heimfeld erneut Szenen, wie zuletzt beim G-20 Gipfel? Protestplakat der Antifaschistischen Aktion.


Rene Schönhardt von der Polizeipressestelle Hamburg gibt dazu vorsichtige Entwarnung. Die Polizei stellt sich auf einen bürgerlichen Protest ein, von dem sie keine Szenen erwarte, wie es sie beim G-20 Gipfel gab. Jedoch sei die Polizei wie immer auch in der Lage, flexibel zu reagieren. Auch Andre Lenthé, Bezirksabgeordneter der Linken in der Harburger Bezirksversammlung, sieht keinen Anlass zur Sorge: "Ab dem Nachmittag soll es eine bunte und laute Kundgebung auf dem Alten Postweg geben", etwas wo die ganze Familie dabei sein könne und zu der auch ein breites Spektrum aus Stadtteilaktivisten eingeladen sei.


Unterdessen bestätigt die Versammlungsbehörde, dass für 17 Uhr eine Demonstration angemeldet worden sei. Die Initiatoren wenden sich in einem offenen Brief an die Verantwortlichen der Friedrich-Ebert-Halle und fordern diese zur Ausladung der AfD aus.


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    Über den Autor

    Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

    Andreas Scharnberg Redakteur

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