Neugrabener SPD will angemessene medizinische Grundversorgung in Süderelbe sicherstellen

Eftichia Olowson-Saviolaki (SPD)

Schon seit längerem beschäftigt sich der Distrikt (Ortsverband) mit dem zusätzlichen Bedarf an Arztpraxen in Süderelbe. Ein bereits im Mai in den Landesparteitag eingebrachter Antrag scheiterte seinerzeit an Formalien. Nunmehr sind die Genossen in Harburg guter Hoffnung, dass der Antrag auch vom Landesparteitag beschlossen wird. In ihm wird der Senat aufgefordert, sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg dafür einzusetzen, dass jedenfalls der von ihr schon heute anerkannte Bedarf von zunächst zwei weiteren Hausärzten im Bezirk Harburg gedeckt wird. Der Distrikt geht davon aus, dass dabei die eklatanten regionalen Defizite im Bezirk ausgeglichen werden, sodass diese beiden Arztsitze im Raum Süderelbe zu vergeben sind. Er unterstreicht mit diesem Antrag die Anerkennung der Kassenärztlichen Vereinigung in einem Artikel Anfang Juli im Hamburger Abendblatt, dass es jedenfalls in Harburg schon heute einen weitergehenden Bedarf gebe. „Insbesondere vor dem Hintergrund der bis 2025 um rund 12.000 Neubürger anwachsende Region in Neugraben-Fischbek ist jetzt rasches Handeln notwendig“ begründete die Bezirksabgeordnete Efitichia Olowson-Saviolaki den Antrag.

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    Über den Autor

    Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

    Andreas Scharnberg Redakteur

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