Polizei warnt vor Paketbomben: Paketdienstleister DHL wird offenbar erpresst

Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die Täter aus dem Raum Berlin-Brandenburg kommen, das letzte Paket wurde in Potsdam/West aufgegeben. Die Polizei kann nicht ausschließen, das weitere Sprengstoffbomben in Umlauf sind oder noch gebracht werden, falls der Paketdienstleister keine Zahlung leistet. Weitere Erkenntnisse gibt die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht der Öffentlichkeit preis, warnt aber vor verdächtigen Paketen, etwa wenn Drähte herausragten oder der Absender fehlte. Diese Pakete sollten nicht mehr bewegt werden, Personen sollen sich fernhalten und die Polizei soll sofort verständigt werden. Der oder die Täter schrecken nicht davor zurück, den Menschen schweren Schaden oder gar die Tötung zuzufügen.

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    Über den Autor

    Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

    Andreas Scharnberg Redakteur

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