Unbewohntes Haus brennt in Stade bis auf die Grundmauern nieder

Als die ersten Einsatzkräfte der alarmierten Ortswehr Wiepenkathen und beider Züge der Ortswehr Stade mit ca. 80 Einsatzkräften zusammen mit Rettungskräften und der Polizei am Brandort eintrafen, schlugen bereits helle Flammen aus dem Dachstuhl des ca. 15 x 20 Meter großen Hauses.

Trotz des sofort eingeleiteten Löschangriffs teilweise unter schwerem Atemschutz u. a. über zwei Drehleitern konnte die Feuerwehr nicht verhindern, dass das zum Glück zu Zeit wegen Renovierungsarbeiten leerstehende Haus innen völlig ausbrannte und nur noch die Grundmauern stehen blieben.

Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Häuser und einen Gastank konnte verhindert werden. Die Bewohner des Nachbarhauses konnten sich rechtzeitig vorsichtshalber in Sicherheit bringen. Verletzt wurde bei dem Feuer und bei den Löscharbeiten niemand, der eingesetzte Rettungsdienst und der Stader Notarzt brauchten nicht eingreifen.


Der Gesamtschaden an dem völlig zerstörten Haus dürfte sich nach ersten Schätzungen von Feuerwehr und Polizei auf ca. 200.000 Euro geschätzt.

Beamte der Stader Wache und Tatortermittler der Polizeiinspektion Stade nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur bisher noch völlig offenen Brandursache auf. Genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade erwartet, die in der kommenden Woche anlaufen werden. Die Bundesstraße 73 musste für die Zeit der Löschmaßnahmen für ca. 5 Stunden zwischen der Straße "Am Steinkamp" und Hammah voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Straßenmeisterei umgeleitet, zu größeren Behinderungen kam es dabei aber nicht. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Ausbruch des Feuers in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04141-102215 bei der Stader Polizeiinspektion zu melden.

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    Über den Autor

    Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

    Andreas Scharnberg Redakteur