Volleyball auf Topniveau in Hamburg: SVG Lüneburg düpiert Meister Berlin mit verdientem 3:0

Eine Niederlage, die in Berlin Nachwirkungen hatte: Am Montag wurde Coach Luke Reynolds, erst zu Saisonbeginn gekommen, entlassen und durch eine Trainer-Ikone ersetzt. Bis zum Saisonende wurde Stelian Moculescu (67) aus dem Ruhestand zurückgeholt. Eine nahezu perfekte Leistung riefen die Lüneburger ab, standen im Block mit dem Hamburger Michel Schlien wie eine Mauer, an der Berlin mehr und mehr verzweifelte. Zudem glänzten sie mit einer spektakulären Feldabwehr um den starken Libero Tyler Koslowsky. So musste sich Berlin jeden Punkt hart erarbeiten. Und eigene Punkte machte die SVG um den herausragenden Scorer Ryan Sclater (25 Zähler) nicht nur mit brachialen Schmetterbällen, sondern immer wieder auch mit Geduld und Cleverness. SVG-Trainer Stefan Hübner war denn auch hoch zufrieden: „Wir haben über drei Sätze konstant gut gespielt und uns nur wenige Schwächen erlaubt.“ 1550 Zuschauer waren begeistert, in den sozialen Netzwerken fand die Überraschung des Bundesliga-Spieltags viel Beachtung. Und wenn die „LüneHünen“ dann bald in den Playoff-Spielen wieder in Hamburg aufschlagen, wird die CU Arena wieder zum Tollhaus. Anfang April ist es soweit, der genaue Termin steht noch nicht fest.

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    Über den Autor

    Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

    Andreas Scharnberg Redakteur