DIE LINKE Harburg: Für bedingungslose Gleichberechtigung in Arbeit wie Gesellschaft und mehr Unterstützung in der Pflege – Nicht nur am 8. März

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„Noch immer verdienen Frauen in unserem Land bei gleicher Arbeit im Durchschnitt ein Fünftel weniger als Männer, werden bei Beförderungen meist übergangen und erleben nach wie vor Diskriminierung und verschiedenste Benachteiligungen. Gleichzeitig ist die Erziehung von Kindern in Familien auch heute überwiegend ihre Aufgabe, was Karrierechancen samt Rentenansprüchen verringert. Das ist absolut inakzeptabel.“, erklärt Ulla Taha vom Bezirksvorstand der Linken in Harburg. Speziell Arbeit und Engagement der Frauen in der Daseinsfürsorge seien unschätzbar wertvoll, würden aber nur selten angemessen gewürdigt. Das gelte ganz besonders für Pflegeberufe, in denen hohe Verantwortung und Beanspruchung bei schlechter Personalausstattung und geringem Einkommen oft die Regel seien. „Deshalb streiten wir, DIE LINKE in Harburg, konsequent für die bedingungslose Gleichberechtigung aller Frauen in Arbeitswelt wie Gesellschaft und stehen entschlossen gegen jede Form von Sexismus. Nicht nur, aber erst recht am

Internationalen Frauentag“, so Taha. „Darum rufen wir alle Hamburger_innen auf, den neuen Volksentscheid zu unterstützen, um gemeinsam endlich für gute Bedingungen in der Pflege zu sorgen.“


Die Mitglieder der Linken sammelten vor der Klinik Unterschriften für den heute gestarteten „Hamburger Volksentscheid gegen den Pflegenotstand im Krankenhaus“ für einen Gesetzentwurf, der sich für mehr Personal bei festen Mindestgrenzen und bessere Hygienevorschriften in der Pflege in Hamburg einsetzt. Dieser würde für die meist weiblichen Beschäftigten in Heimen und Krankenhäusern und für die Gesundheit aller Patienten dringend notwendige Verbesserungen bringen.

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    Über den Autor

    Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

    Andreas Scharnberg Redakteur